Punkteteilung nach kuriosem Spielverlauf in Rinteln

BOL Süd: TSV Todenmann Rinteln – TSV Gronau 8:8

Ein kurioses, abwechslungsreiches Spiel beim BOL-Topklub aus Rinteln endete für die I. Herren mit einer unterm Strich gerechten Punktteilung.

Nachdem die Doppel beim Auftakt gegen Barienrode so gut funktionierten hieß es gegen leicht ersatzgeschwächte Todenmänner (die Nr. 3 fehlte, Ersatzmann Pawel Ciezki schlägt ansonsten in der 1. BK vorne auf) einen 1:2 Rückstand zu verdauen. Hierbei überraschend war insbesondere die Niederlage unseres Spitzendoppels Felix Lehmann/Markus Melzer. Nach einem ungefährdeten 11:3 im ersten Satz, sollte den beiden ab Satz 2 absolut gar nichts mehr gelingen und die folgenden drei Sätze gingen überdeutlich an die Gegner. Nur Rudi Varga/Wojciech Listwan behielten für Gronau die Oberhand.

Im oberen Paarkreuz sorgte zunächst Ex-Oberliga-Ass Matthias Radtke auf Seiten der Gäste (3:0 gegen Felix Lehmann) für klare Verhältnisse. Auch Rudi Varga hatte gegen Maximilian Ehlert mit 1:3 das Nachsehen, da egal wie gut der Gronauer Spitzenmann seine Blockbälle setzte, der Rintelner konnte quasi dauerhaft beidseitig gegenziehen und so die meisten Punkte für sich entscheiden. So stand es nach gut 45 min gleich 1:4 für die Hausherren. Das sorgte für erste Ernüchterung, da ab Position 3 die Materialkünster (lange Curl-Noppen auf Rückhand, Vorhand Angriff) der Gastgeber warteten.

Zum Glück zeigten Thorsten Glimmann und Wojciech Listwan keine Schwächen und konnten sicher punkten. Markus Melzer – weiterhin auf Formsuche befindlich – fand gegen den gut aufschlagenden David Giannoulas nicht ins Spiel und Michael Kerner musste auch klar seinem Gegner gratulieren. Halbzeitstand belief sich damit 3:6 aus Gronauer Sicht und der Spielverlauf schien mit Blick auf die folgenden Partien klar.

Dennoch wurde weitergekämpft und auf einmal drehte sich der Spielverlauf komplett!

Zwar hatte Felix Lehmann gegen den extrem stark aufspielenden 2er keine Chance, aber dann holte sich Rudi Varga in einem megastarken Spiel gegen M. Radtke noch den Sieg mit 11:9 im fünften. Und dass, obwohl er im ersten Satz noch hoffnungslos überrannt wurde. Markus Melzer fightete gegen den schlägerdrehenden Materialkünstler Steffen Kruse über die volle Distanz und konnte sich mutig spielend ebenfalls mit 11:9 aus der Affäre retten. Anschließend bestätigten Thorsten Glimmann und Wojciech Listwan ihre bärenstarke Form und brachten ebenso wie Michael Kerner sichere Siege nach Hause. Und damit stand es völlig unerwartet 8:7 und der Punkt war sicher.

Mehr war jedoch leider nicht drin und so gab es noch einmal eine kuriose Wendung. Unser sonst so gut aufspielendes 1er-Doppel setzte da an, wo man im Anfangsdoppel aufhörte und ging klar mit 0:3 unter.

Mit der theoretischen Siegchance zum Schluss fühlte sich die Punkteteilung zwar anfangs noch nicht so gut an, relativ schnell bestand dann aber Einigkeit, dass der Punktgewinn auswärts und nach deutlichem Rückstand bei einer der etablierten Topmannschaften der BOL sehr viel wert ist. Leider konnte auf Grund der mitternächtlichen Zeit und der bevorstehenden Rückreise nur noch bei ein paar Burgern vom Drive-In „angestoßen“ werden.

I. Herren eröffnet die Saison mit Paukenschlag
Bezirksoberliga: TSV Gronau I – SC Barienrode I 9:6

Ein fulminanter Saisonstart ist der 1. Herren geglückt. Zum Auftakt der neuen Saison konnte der Landesliga-Absteiger aus Barienrode knapp aber verdient bezwungen werden. Im Gronauer Dress feierteNeuzugang Rudi Varga im vorderen Paarkreuz seine Premiere. Und nach vielen Einsätzen als Reservespieler kam Michael Kerner zu seinem ersten offiziellen BOL-Einsatz. Bei den Gästen fehlte die etatmäßige Nr. 6, so dass Ersatzspieler Philipp Ernst aus der 1. Bezirksklasse zum Zuge kam.

Der TSV machte gleich von Beginn an die Pace und überrumpelte die Gäste mit einem 3:0 nach den Eingangsdoppeln. Rudi Varga zeigte anschließend in seinem ersten Einzel gegen die Angriffsmaschinerie von Vadim Schönknecht sein exzellentes Auge und seine Qualitäten als Blockspieler. Bei 4:0 war Barienrode dann aber wach und griff ebenfalls ins Spielgeschehen ein. Und wie! Felix Lehmann, Markus Melzer und Thorsten Glimmann mussten ihren Gegnern anstandslos zu klaren Siegen gratulieren. Die erste Barienroder Angriffswelle wurde aber zum Glück durch das untere Paarkreuz um Wojciech Listwan und Michi Kerner pariert.

In der zweiten Einzelrunde kam es dann zum heissersehnten Spitzenspiel zwischen Rudi Varga und Helge Miethe. Hier zeigte der Barienroder Spitzenmann sein ganzes Können und gewann souverän mit 3:0. Nachdem erneut Felix Lehmann und Markus Melzer nichts gegen ihre Gegner ausrichten konnten und Barienrode zum 6:6 ausgleichen konnte, eroberte Thorsten Glimmann in seinem zweiten Einzel nach fünf schweisstreibenden Sätzen gegen Julian Hölscher die Führung zurück. Der Spannungsbogen dieses Spiels sorgte nun dafür, dass sich einmal mehr die Wildfang-Halle dank der tollen Unterstützung der Fans in einen kleinen Hexenkessel verwandelte, welcher das Team bis zum Spielende frenetisch nach vorne jubelte. Wojciech Listwan machte es trotz allem unnötig spannend. Ging er ins konzentrierte Angriffsspiel hatte sein Gegenüber Sean Matthews wenig Freude, verlagerte er sein Spiel aber in die Halbdistanz flogen ihm die Bälle um die Ohren. Im 5. Satz entschied er sich zum Glück für die erfolgversprechende Angriffsvariante und lochte zum 8:6 ein. Michael Kerner spielte bereits vor ein paar Jahren in der 1. Herren, ging dann aber zurück in die 2. Herren, um in der Bezirksklasse vorne wichtige Spielerfahrungen zu sammeln. Würde man diese Jahre als Gesellenjahre bezeichnen, legte er an diesem Abend bereits sein Meisterstück ab und holte gegen Philipp Ernst mit 3:1 Sätzen die 2 Punkte endgültig an die Leinestadt.

Fazit: Eine makellose Bilanz in den Doppeln und im unteren Paarkreuz besorgen die beiden ersten BigPoints im immerwährenden Kampf um den Klassenerhalt!

 

 

 

TSV verpflichtet Ex-Oberliga Spieler Rudi Varga. Auch die 2. Herren bekommt Verstärkung. F. Janz wechselt vom TTC Lechstedt zu den Leinestädtern.

Die 1. Herren bekommt zur neuen Saison Verstärkung. Rudi Varga, der schon in der Oberliga aufschlug, wechselt von der Spielvereinigung Hüpede/Oerie zum TSV. Damit steht die Aufstellung für die ersten Herren zur neuen Saison. Mit dieser Aufstellung sollte der Klassenerhalt direkt möglich sein. Vielleicht kann man auch in diesem Jahr überraschen, wie in der Saison 2017/2018, als sensationell der Meistertitel in der Bezirksliga eingefahren wurde. Die Aufstellung lautet: R. Varga, F. Lehmann, M. Melzer, T. Glimmann, W. Listwan und M. Kerner. Damit verlässt ein Urgestein die 1. Herren. T. Dechau, der fast 2 Jahrzehnte im Dienste als Captain in der 1. Herren spielte, geht in die zweite Herren, die den Aufstieg in die 1. Bezirksklasse wahrnehmen wird.

Er wird mit dem zweiten Neuzugang F. Janz das vordere Paarkreuz bilden. F. Janz ist als Routinier aus Lechstedt hinlänglich bekannt und wird zusammen mit A. Burkard, L. Bollmann, R. Heuer und M. Kokola den Unterbau der 1. Herren bilden. In dieser Aufstellung sollte eine Platzierung im vorderen Drittel möglich sein.

Die dritte Herren wird ebenfalls den Aufstieg in die 2. Bezirksklasse wahrnehmen und wird mit sieben Spielern gemeldet. Hier gehen W. Nicklaus, H. Hoffmann, C. Tonke, G. Urbanke, H. Schulze, M. Reinsch und H. Gauert auf Punktejagd. Das Ziel ist der Klassenerhalt.

Die vierte Herren bleibt fast unverändert in der Kreisliga in der Aufstellung N. Schulze, T. Gauert, B. Tietje, J. Möller, S. Kerner und C. Kemper. Damit sollte wieder ein Mittelfeldplatz anvisiert werden.

Die fünfte Herren spielt weiter in der 1. Kreisklasse. Da treten R. Scheffler, M. Sürig, A. Wendland, R. Leopold, T. Rhönsch, L. und R. Wehrmann an. Hier sollte ein Platz im Mittelfeld mindestens Pflicht sein.

Das Feld der Herren komplettiert die 6. Herren in der 2. Kreisklasse. Hier wird noch geklärt ob als 4 er oder 6 er Truppe. Hier werden N. Born, R. Wehrmann, W. Schröter, J. Meyer, T. Quante, D. Walther, E. Härtel auf Punktejagd gehen. Dabei greift nach Jahren E. Härtel wieder zum Schläger. Als Ziel sollte hier ebenfalls ein sicherer Mittelfeldplatz erreicht werden.

Insgesamt gesehen waren die gronauer Teams noch nie so hoch spielend. Damit stellt der TSV Gronau das Schwergewicht im Leinebergland dar.

Komplettiert wird der TSV mit zwei Jugend und zwei Mädchenmannschaften. Schön, dass gerade im Mädchenbereich mit teils 12 Spielerinnen etwas Großes heranwächst!

 

 

 

 

 

 

Abteilungsleiter
Rüdiger Leopold
Telefon 05182 – 4644
E-Mail: tt@tsv-gronau-leine.de

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