Ferien bis 11. August. 1. Trainingstag ist der 12. August auf Herrenebene. Die Jugendlichen starten am 16. August!

 

 

TSV verpflichtet Ex-Oberliga Spieler Rudi Varga. Auch die 2. Herren bekommt Verstärkung. F. Janz wechselt vom TTC Lechstedt zu den Leinestädtern.

Die 1. Herren bekommt zur neuen Saison Verstärkung. Rudi Varga, der schon in der Oberliga aufschlug, wechselt von der Spielvereinigung Hüpede/Oerie zum TSV. Damit steht die Aufstellung für die ersten Herren zur neuen Saison. Mit dieser Aufstellung sollte der Klassenerhalt direkt möglich sein. Vielleicht kann man auch in diesem Jahr überraschen, wie in der Saison 2017/2018, als sensationell der Meistertitel in der Bezirksliga eingefahren wurde. Die Aufstellung lautet: R. Varga, F. Lehmann, M. Melzer, T. Glimmann, W. Listwan und M. Kerner. Damit verlässt ein Urgestein die 1. Herren. T. Dechau, der fast 2 Jahrzehnte im Dienste als Captain in der 1. Herren spielte, geht in die zweite Herren, die den Aufstieg in die 1. Bezirksklasse wahrnehmen wird.

Er wird mit dem zweiten Neuzugang F. Janz das vordere Paarkreuz bilden. F. Janz ist als Routinier aus Lechstedt hinlänglich bekannt und wird zusammen mit A. Burkard, L. Bollmann, R. Heuer und M. Kokola den Unterbau der 1. Herren bilden. In dieser Aufstellung sollte eine Platzierung im vorderen Drittel möglich sein.

Die dritte Herren wird ebenfalls den Aufstieg in die 2. Bezirksklasse wahrnehmen und wird mit sieben Spielern gemeldet. Hier gehen W. Nicklaus, H. Hoffmann, C. Tonke, G. Urbanke, H. Schulze, M. Reinsch und H. Gauert auf Punktejagd. Das Ziel ist der Klassenerhalt.

Die vierte Herren bleibt fast unverändert in der Kreisliga in der Aufstellung N. Schulze, T. Gauert, B. Tietje, J. Möller, S. Kerner und C. Kemper. Damit sollte wieder ein Mittelfeldplatz anvisiert werden.

Die fünfte Herren spielt weiter in der 1. Kreisklasse. Da treten R. Scheffler, M. Sürig, A. Wendland, R. Leopold, T. Rhönsch, L. und R. Wehrmann an. Hier sollte ein Platz im Mittelfeld mindestens Pflicht sein.

Das Feld der Herren komplettiert die 6. Herren in der 2. Kreisklasse. Hier wird noch geklärt ob als 4 er oder 6 er Truppe. Hier werden N. Born, R. Wehrmann, W. Schröter, J. Meyer, T. Quante, D. Walther, E. Härtel auf Punktejagd gehen. Dabei greift nach Jahren E. Härtel wieder zum Schläger. Als Ziel sollte hier ebenfalls ein sicherer Mittelfeldplatz erreicht werden.

Insgesamt gesehen waren die gronauer Teams noch nie so hoch spielend. Damit stellt der TSV Gronau das Schwergewicht im Leinebergland dar.

Komplettiert wird der TSV mit zwei Jugend und zwei Mädchenmannschaften. Schön, dass gerade im Mädchenbereich mit teils 12 Spielerinnen etwas Großes heranwächst!

 

 

I. Herren bleibt Bezirksoberligist
11.05.2019 TSV Gronau I – TSV Fuhlen II 9:5

Ob es das Heimrecht zusammen mit der tollen Atmosphäre von zwischenzeitig bis zu 50 Zuschauern aus beiden Lagern oder die Erfahrung aus den vielen – meist erfolgreichen – Relegationen der letzten Jahre war?

Die I. Herren sichert sich durch einen 9:5 gegen den TSV Fuhlen II als Vizemeister der Bezirksliga Staffel 2 (Raum Hameln-Schaumburg) den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Hannover-Süd. Der Vizemeister der Bezirksliga Staffel 1 (Raum Hildesheim-Holzminden) RV Kehrwieder Dinklar I hatte im Vorfeld auf eine Teilnahme an den Religationsspielen verzichtet.

Ein 2:1 nach den Doppeln sorgte für die erste Weichenstellung, die M. Melzer/F. Lehmann und W. Listwan/M. Kerner (der den weiterhin maledierten Kapitän T. Dechau einmal mehr gebührend vertrat) vornahmen.

Hauptausschlaggend und daher an vorderste Stelle mit zu benennen war in jedem Fall die Bombenleistung des mittleren Paarkreuzes um T. Glimmann und W. Listwan, welches eine hochglanzpolierte 4:0-Vorstellung gegen die Gebrüder B. & R. Bollermann auf Seiten der Gäste ablieferten und insgesamt nur 2 Satzgewinne ihren Gegenübern spendierten.

Im vorderen Paarkreuz konnten sich M. Melzer und F. Lehmann jeweils einmal in die Siegerliste eintragen. Während gegen den Fuhlener Top-Mann M. Gahl kein Gras gewachsen war, konnte sich beide gegen die Nr. 2 C. Piwkowski durchsetzen. Insbesondere F. Lehmann leitete beim Zwischenstand von 5:5 die unabdingbare Einkehr auf die Siegerstraße ein, nachdem er einen 0:2 Satzrückstand in ein 3:2 Gewinn zum 6:5 drehte.

Den Rest besorgte die bereits erwähnte Mitte sowie All-Star L. Bollmann, der gegen M. Hill um Duell der „5er“ den entscheidenden Matchball zum HISTORISCHEN KLASSENERHALT des TSV GRONAU in seiner ERSTEN BOL-SAISON der VEREINSGESCHICHTE verwandelte.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass bereits vorher M. Kerner das Duell der „6er“ gegen U. Müller ebenfalls schon für sich entscheiden konnte, das Spiel aber nicht mehr in die Wertung kam.

Die I. Herren bedankt sich an dieser Stelle für all die Unterstützung sowie vereinzelte Fahrdienste, Zähldienste, spendierte Kaltschalen und physiotherapeutischen Behandlungen in der abgelaufenen Saison und freut sich auch nächstes Jahr unsere geliebte Leine-Stadt in der BOL vertreten zu können. 

 

 

 

 

1. Bezirksklasse – Relegation – MTV Deensen – TSV Gronau II – 9:3

Am Samstag, den 11.Mai 2019 reiste die 2. Garde des TSV Gronau zum Relegationsspiel um den Startplatz in der 1. Bezirksklasse Staffel 2 nach Deensen. Gronau musste auf Helmut Hoffmann verzichten, der terminlich in Berlin gebunden war. Dafür kam Matthias Reinsch aus der 3. Mannschaft zum Einsatz.

Zu Beginn der Partie war dem TSV bewusst, dass Deensen keinerlei Risiko eingehen wollte und stand mit einer Aufstellung da, die sie zuvor in keinem anderen Spiel aufgewartet hatte. Außer Heiko Brecht waren sie in gemeldeter Bestbesetzung und wären in dieser Formation eher im vorderen Drittel der Tabelle der 1. BK gewesen.

So stand es bereits nach den Anfangsdoppeln 0:3 aus gronauer Sicht. Nur das Doppel 1 mit M. Kerner/ A. Burkard hatten den Sieg im fünften Satz bei 8:5 Führung auf dem Schläger. Doch plötzlich traf D. Grupe in Serie und der Satz ging 11:9 an Deensen. Die anderen Doppel (Nicklaus/ Reinsch und Heuer/Kokola) gingen deutlich an den Gastgeber.

Aufgesteckt wurde aber nicht. Das vordere Paarkreuz mit M. Kerner und A. Burkard ließen sich nicht beeindrucken und gewannen ihren ersten Spiele gegen Grupe und Kokot.

Auch M. Kokola hatte gegen Notbohm Junior Siegchancen, verlor aber knapp in fünf Sätzen.

W. Nicklaus stellte sich trotz Verletzung an den Tisch und verlor gegen Domeyer, der auch einfach alles traf.

Im unteren Abschnitt hatte Roland Heuer gegen R. Lange seine Probleme mit dem Wechselschnittspiel und verlor etwas entnervt in vier Sätzen. M. Reinsch legte gegen S. Notbohm los wie die Feuerwehr und führte 8:2 im ersten Satz. Diesen ließ er sich jedoch noch nehmen und verlor das Spiel 3:0.

Somit stand es bereits zur Halbzeit 2:7 aus Gronauer Sicht.

Das vordere Paarkreuz war wieder an der Reihe. M. Kerner hatte Kokot am Rande einer Niederlage und führte im 5. Satz mit 10:7. Den letzten Punkt zum Sieg machte dann aber sein Gegner zum 13:11.

A. Burkard betrieb noch etwas Ergebniskorrektur und gewann gegen D. Grupe in vier Sätzen. Es war aber auch spürbar, dass sein Gegner seit fast einem Jahr kaum einen Schläger mehr in der Hand gehalten hatte.

Da W. Nicklaus sein Spiel kampflos abgab, war die Partie auch schließlich mit 3:9 beendet. Insgesamt betrachtet hätte man vielleich 2-3 Punkte mehr holen können, aber ein Sieg lag gegen diese Formation  nicht im Bereich des Möglichen.

Da wahrscheinlich beide Mannschaften nächstes Jahr in der 1. BK aufschlagen werden, tat das der Stimmung keinen Abbruch. Zusammen mit der ersten Herren wurde die erfolgreiche Saison in Gronau gefeiert.

 

2. Bezirksklasse – TSV Gronau II – MTV Banteln  I – 4:9

Man hatte sich so viel vorgenommen zum Showdown zwischen MTV Banteln I und TSV Gronau II. Doch letztenendes ging die Partie mit 9:4 an die Gäste.

Zu Beginn der Partie beglückwünschte A. Burkard den MTV Banteln zur Meisterschaft und gab die veränderte Doppelpaarungen bekannt. Da der MTV ihre Doppel umstellte, sah sich der TSV ebenfalls dazu gezwungen, warum auch immer. Im Nachhinein war das nicht die beste Entscheidung, weil man nur ein Doppel nach Hause brachte. M. Kerner / A. Burkard konnten das Spitzendoppel mit D. Langhorst/ K. Zeiske in vier Sätzen knacken, dafür gingen aber auch die anderen Doppel R. Heuer/ M. Kokola und W. Nicklaus/ H. Hoffmann leer aus. Außerdem verletzte sich W. Nicklaus im Doppel, stellte sich aber noch zu den Einzelnen an den Tisch und biss die Zähne zusammen. Da hätten sich seine Kammeraden etwas von abschauen sollen. Lediglich M. Kerner, H. Hoffman und R. Heuer waren in der ersten Runde präsent und hielten den Abstand bis zum 4:5. Dabei war besonders M- Kerner gegen S. Krems super aufgelegt und spielte sicheres Abwehr und Angriffs-TT. R. Heuer hatte viele Ups und Downs gegen D. Langhorst bis er ihn in 5 Sätzen in der Verlängerung bezwingen konnte. H. Hoffmann spielte konzentriert und sicher. Schreiber hatte kein Mittel gegen ihn zur Hand.  A. Burkard hielt zwar gegen den Spitzemspieler Zeiske gut mit, konnte aber in der entscheidenden Phase die Aufschläge des Gegners nicht lesen und unterlag in vier Sätzen. M. Kokola gewann zwar den ersten Satz gegen Schmidt, hatte dann aber die anderen Sätze das Nachsehen.

So stand es 4:5 und die zweite Runde wurde eingeläutet.

M. Kerner hatte gegen K. Zeiske leider keine Chance und verlor glatt in drei Sätzen. A. Burkard traf ab Satz 3 bei 1:1 Sätzen nicht mehr die dritten Bälle und unterlag in vier Sätzen gegen S. Krems. W. Nicklaus und M. Kokola zogen ebenfalls deutlich den kürzeren und die Partie war leider schon beendet. Wenn noch ein Punkt zuvor gekommen wäre, hätte das untere Paarkreuz die Partie vermutlich noch zum Schlußdoppel führen können, aber hätte, wenn und aber helfen dann auch nichts mehr. Dafür saß man noch gemütlich mit den Gästen beim Querschneiden zusammen und ließ den Abend gemütlich ausklingen.

Es war auch insgesamt nicht tragisch, da der Vizetitel schon eingefahren war. Jetzt geht es zur Relegationsrunde nach Deensen am 11. Mai 2019. Da Altendorf II als Zweiter der Parallelstaffel auf den Aufstieg verzichten wird, ist der Aufstieg zu 90 % sicher. In Deensen möchte man sich aber nochmal präsentieren und schonmal schauen, wo man in der 1. Bezirksklasse stehen wird. Erfreulich ist, dass die 2. Herren eine Verstärkung bekommen wird. F. Janz wird vom TTC Lechstedt zu den Leinestädtern wechseln. Damit ist man konkurrenzfähig und nicht gleich Abstiegsaspirant Nr. 1.

 

 

2. Bezirksklasse – TSV Gronau II – MTV Banteln  II – 9:0

Im ersten Nachbarschaftzsderby gegen MTV Banteln II ließ die 2. Herren des TSV Gronau gar nichts anbrennen und gewann mit 9:0 bei lediglich einem Satzverlust.

Dabei profitierte der TSV, dass der Gast mit drei Mann Ersatz angetreten war.

Alle Doppel gingen an den TSV, der die Doppel umstellte mit H. Hoffmann/ A. Burkard, M. Kerner/ R. Heuer und W. Nicklaus/M. Kokola.

Nach den ersten Einzeln war die Partie beendet. Lediglich A. Burkard gab gegen A. Krems einen Satz ab. Der Rest war sichere Beute und gemeinsam mit den Bantelnern saß man um 22:15 Uhr geduscht beim Jugo in Gronau.

 

 

2. Bezirksklasse – TSV Warzen I – TSV Gronau II – 7:9

Mit 7:9 verlor die 2. Vertretung des TSV Gronau unglücklich beim Verfolger aus Warzen.

Nach den Doppeln führt Gronau noch mit 2:1 durch Siege von M. Kerner/ R. Heuer und H. Hoffmann/A. Burkard. Lediglich M. Kokola/ W. Nicklaus unterlagen.

Nach der ersten Einzelrunde stand es aber dann 3:6, weil nur Michael Kerner seine Partie gewinnen konnte.

In der zweiten Runde kämpfte sich der TSV jedoch auf 7:8 heran durch Siege von M. Kerner, A. Burkard, R. Heuer und H. Hoffmann. Dabei schaffte es M. Kerner ein 5:10 im fünften Satz gegen den Spitzenspieler Hage in ein 13:11 umzumünzen.

Das war auch neben dem Eingangsdoppel der zweite von 7 Fünfsatzspielen. Die anderen Fünf gingen an die Warzener, teils nach 2:0 Satzführungen auf gronauer Seite. Im Abschlußdoppel verpassten R.Heuer/ M. Kerner das Unentschieden, als sie insgesamt 4 Matchbälle vergaben. So konnte man schon sagen, dass der Sieg durchaus glücklich für Warzen war. Auswirkungen hatte das Ergebnis in der Gesamtabrechnung keine mehr, weil der Vorsprung schon 5 Punkte betrug.

 

Bezirksoberliga – Post SV Alfeld I – TSV Gronau I – 8:8

GRONAU SICHERT SICH RELEGATIONSPLATZ

(Achtung, es folgt ein ausführlicherer Spielbericht. Aber es war auch ein denkwürdiges Spiel, über das man in Zukunft sicherlich noch häufiger in geselligen Runden bei ein paar Bieren unterhalten wird!)

Wahnsinn!!! In einem vierstündigen TT-Krimi ergattert sich unsere Erstvertretung bei den Postlern aus Alfeld den benötigten Punkt und schnappt hierdurch bei Punktgleichheit, jedoch einem besseren Spielverhältnis von +8, den Sarstedtern den umkämpften Relegationsplatz auf den letzten Metern noch vor den Augen weg.

Und dass, obwohl die Ausgangslage im Vorfeld klar schien. Alfeld spielt bis dato eine sehr erfolgreiche BOL-Saison und hat sogar rechnerisch immer noch die Chance auf Platz 3 vor den BOL-Granden Borsum und Todenmann-Rinteln zu landen, während Gronau das eigentliche Finale letzte Woche in Hildesheim verloren hatte und Kapitän T. Dechau weiterhin verletzungsbedingt zum Zuschauen verdammt war. Hier half erneut M. Kerner aus, der mittlerweile eher als 7. Mann denn als Ersatzspieler anzusehen ist. Aber: Auch Alfeld musste auf M. Yesilyurt (Nr. 2) und F. Steinau (Nr. 4) verzichten. Man holte sich mit D. Neudenberger und D. Kaste aber Verstärkung aus der 2. Herren (1. BK) und gleich zur Begrüßung wurde durch den Alfelder Captain G. Teschner klar gestellt, dass nachbarschaftliche Geschenke im Sinne eines fairen Wettbewerbs nicht zu erwarten sind. Richtig so! Dies zeigt im Übrigen auch ein Blick in den Spielbericht. Selten mussten so viele Sätze in die Verlängerung, wie an diesem Alfelder Frühlingsabend. Eine weitere Anekdote: Ein Alfelder Schiedsrichter sah in einer umkämpften Partie einen von Gronau reklamierten Netzaufschlag nicht an und entschied „Punkt für Alfeld“. Der selbe Schiedsrichter stimmte aber wenig später in seiner eigenen Partie in einer strittigen Szene seinen zählenden Mannschaftskollegen zu seinen Gunsten um und der Punkt wurde wiederholt. Tja, auch das ist Tischtennis. Aber nun zum Spielverlauf (wie gesagt, etwas ausführlicher, aber Leute, das war auch eine Partie!!!):

Nach den Doppeln (wie immer) 2:1 – M. Melzer/F. Lehmann blieben in den entscheidenden Phasen abgeklärt (3:0) und auch das neue Doppel 3 um W. Listwan und M. Kerner konnte sich erneut mit 3:1 durchsetzen. Diesmal waren auch T. Glimmann und L. Bollmann im Doppel 2 näher dran als sonst, leider reichte es aber nur für einen Satzgewinn (1:3).

Nach der ersten Einzelrunde sah dann aber alles nach sang-und-klanglosem Abstieg aus. Konnte F. Lehmann in der Hinrunde Alfelds Spitzenspieler G. Teschner noch bezwingen, sinnte dieser auf Revanche und punktete messerscharf mit seinem Wechsel aus Abwehrspiel aus der Halbdistanz und Spinangriff am Tisch (0:3). M. Melzer musste gegen den aus der Mitte aufgerutschten Shooting-Star N. Zeck ran und führte auch 2:0 nach Sätzen. Mit fortschreitendem Spielverlauf kam er kurioserweise aber immer schlechter mit den Aufschlägen seines Gegenübers zurecht. Als dann noch die Kraft nachließ, wurde er knapp mit 9:11 im Entscheidungssatz erlegt. Parallel lief das Duell W. Listwan gegen M. Heilmann, wobei zwischendurch fraglich war, ob beide sich mehr aufs Spielen oder aufs lautstarke Kommentieren des eigenen Spiel(un)vermögens versuchten zu konzentrieren. In beiden Disziplinen hatte M. Heilmann an diesem Abend die Nase vorn (0:3). Dann musste T. Glimmann gegen M. Sievert an. Auch Sievert hatte wohl noch eine Rechnung mit Gronau offen, da er in der Hinrunde etwas „überfeiert“ und gnädiger Punktegarant war. Heute nicht. Ähnlich wie G. Teschner agierte er mit ekligen Aufschlägen sowie einem Wechsel aus Abwehrspiel und beidseitigem Top-Spinangriff und lochte 1:3 gegen uns ein. Pech hatte auch M. Kerner gegen die „Wand-am-Tisch“ D. Neudenberger. Das Spiel hatte Ups-and-Downs und leider zuletzt mit 9:11 im fünften Satz den aus Gronauer Sicht größten Downer. Und ehe man sich versah geriet aus der 2:1 Führung ein 2:6 Rückstand.

Die ersten Reanimationsversuche seines klinisch-toten Teams gelangen dann Routinier L. Bollmann, der gegen D. Kaste nach 1:2 Satzrückstand „hinten dicht“ machte und den Spieß auf 3:2 drehte. Den nächsten Impuls setzte dann etwas überraschend M. Melzer gegen G. Teschner. Dieser hatte entweder gegen F. Lehmann seine Körner schon verbraucht oder ließ sich von der etwas differenzierteren Spielgestaltung Melzers beirren (3:1), so dass der Rückstand auf 4:6 verkürzt wurde. Dann folgte ein offener Schlagabtausch. Leider hatte F. Lehmann nicht die nötige Portion Fortune auf seiner Seite. Er hätte vor lauter knappen Sätzen gegen N. Zeck durchaus 3:0 oder 3:1 gewinnen können. Zuletzte hatte der Alfelder aber noch ein paar einschlagende Brachialspins auf seiner Seite und konnte wie auch gegen Melzer das Spiel 2:3 für sich entscheiden. Im Gegenzug setzte T. Glimmann die imaginären Kopfhörer auf und ließ sich wie schon in der Hinrunde gegen das Alfelder-Original M. Heilmann nicht beirren (3:1). Nicht wie in der Hinrunde lief es leider für W. Listwan. Dieser konnte sich damals noch klar gegen M. Sievert durchsetzen, die Klarheit lag an diesem Abend aber auf Seiten des Postlers (1:3). Damit lag Alfeld 5:8 vorne und Gronau stand nun mit den Fersen endgültig über dem offenen Abgrund des Abstiegs. UND DANN GING ES LOS!

Trotz eines kleinen Hängers in Satz 2 hatte L. Bollmann seinen gegenüber D. Neudenberger mit platzierten Schupfspiel am Tisch im Griff. Als dann er dann noch anfing die gefürchteten Schmetterbälle des Alfelders am Tisch unerreichbar zu blocken und ein anderes Mal aus der Ballonabwehr erfolgreich in den Gegenangriff überzusetzen, ging es ab auf die Siegerstraße (3:1). M. Kerner machte es im Duell der Ersatzleute gegen den eine Klasse höher spielenden D. Kaste spannend und musste erneut über die volle Distanz. Im fünften blieb er zum Glück cool und verkürzte zum Jubel der Gronauer Bank auf 7:8. Es sollte also genau so sein. Eine allerletzte Chance auf den Reli-Platz. Ein allerletztes Entscheidungsspiel. Mit G. Teschner/N. Zeck und M. Melzer/F. Lehmann standen sich dann auch das komplette vordere Paarkreuz beider Mannschaften gegenüber. Dabei spielte das Gronauer Einser-Doppel überlegt und konzentriert und konnte dieses Mal in einer ebenfalls äußerst knappen Geschichte (11:8; 13:11; 11:13 und 12:10) den u.a. in den beiden Partien gegen Borsum verwehrten BIG POINT nun gleich in Form des ersten Matchballs eintüten.

8:8 = Relegation.

Es folgten Jubel, Bier, strahlende Gesichter. Das gesetzte Saisonziel wurde erreicht. Plan ist nun natürlich bei der Reli am zweiten Mai-Wochenende in eigener Halle den Startplatz für die BOL gegen die zweitplatzierten der unteren Bezirksligen, RV Kehrwieder Dinklar und TSV Fuhlen II, zu verteidigen. Der genaue Termin wird noch verkündet und die Zuschauerbiere eingekauft.

An dieser Stelle sei zum Abschluss der Saison aber schon mal allen Fans und Zuschauern, die uns nicht nur zu Hause sondern besonders auch in der Ferne unterstützt haben, recht herzlich gedankt!

Abteilungsleiter
Rüdiger Leopold
Telefon 05182 – 4644
E-Mail: tt@tsv-gronau-leine.de

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